TUI ändert Stornbedingungen zum 1. April

Erstellt von Tobias Kurz am 29. März 2019, 12:16 Uhr

Deutschlands führender Reiseveranstalter TUI ändert kommende Woche seine Anzahlungs- und Stornobedingungen. Ab dem 1. April 2019 sollen Kunden noch günstiger Urlaub buchen können. Alle Änderungen im Überblick.

StornoAb dem 1. April gelten bei TUI neue Bestimmungen für Anzahungen und Stornierungen. Dadurch ergeben sich Änderungen für Reisebüros, aber Urlauber sollten diese vor der Buchung beachten. Erstere müssen sich mit einer geringeren Buchungsprovision (maximal 8 Prozent) zufriedengeben, während die Kosten für eine stornierte Reisen in drei Stufen eingeteilt werden. Ab dem Buchungszeitpunkt ist dann mit bis zu 80 Prozent Stornokosten zu rechnen. Zudem fallen für Kunden Tages- und Umbuchungsoptionen weg.

Die neuen Stornobedingungen sind auch daran gekoppelt, ob ein Flug gebucht wurde oder nicht. Für Flugreisende betragen die Kosten bei einer Stornierung 40 Prozent vom Zeitpunkt der Buchung bis 31 Tage vor Abreise. Danach erhöht sich der Wert auf 60 Prozent des Buchungspreises und wer innerhalb von zwei Wochen vor Abflug von der Reise zurücktritt, muss 80 Prozent Stornogebühr bezahlen.

Etwas günstiger aufgestellt sind Kunden, die keinen Flug gebucht haben. Bis 31 Tage vor Abreise werden 20 Prozent Stornokosten fällig, anschließend 40 Prozent. Sind es nur noch 14 Tage oder weniger bis zum geplanten Reiseantritt, werden ebenfalls 80 Prozent der Kosten als Stornierungsgebühr einbehalten. Die vorherigen 90 Prozent Stornogebühr schafft TUI mit den geänderten Bedingungen ab.

Änderungen gibt es auch bei der Anzahlung. Wer keinen Flug über TUI bucht, zahlt nunmehr 20 Prozent Anzahlung, statt der bisherigen 25 Prozent. Bei Reisebuchungen mit Flug bleibt es jedoch weiterhin bei einer Anzahlung von einem Viertel des Buchungspreises.

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