Reiseveranstalter hoffen weiter: Auf das Sommergeschäft kommt es an

Erstellt von Nicole Sälzle am 26. April 2019, 14:16 Uhr

Zuletzt zeigten sich Reiseveranstalter von den Zahlen für den Sommer 2019 noch nicht besonders begeistert. Die bleiben weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Angst und Bange wird es den Veranstaltern aber noch nicht.

Hängematte am StrandSchon Ende letzten Jahres zeichnete sich ab, dass die Buchungen für den Sommer 2019 eher schleppend laufen. Viel geändert hat sich daran seitdem nicht. Weiterhin bleiben die Zahlen hinter den Erwartungen zurück und können nicht mit den anfangs eher optimistischen Prognosen mithalten.

Wie die Experten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erläutern, seien bislang erst 58 Prozent des letztjährigen Sommerumsatzes gebucht. Es gibt also noch eine ganze Menge Luft nach oben, oder wie es die Experten ausdrücken: „Es steht also noch reichlich Umsatzvolumen aus, das es zu erobern gilt.“

Reiseindustrie bleibt optimistisch

Dennoch lassen die verschiedenen Unternehmen verlauten, dass es für den Sommer 2019 gar nicht schlecht aussieht. Zwar gebe es laut DER Touristik keine Anzeichen für einen Last-Minute-Trend in der Sommersaison 2019, Konkurrent Thomas Cook warnt allerdings, dass vor allem jene, die in der Hauptsaison und mit Kindern reisen, nicht mehr allzu lange warten sollten, bis sie buchen.

Besonders beliebt seien in diesem Jahr die Ostsee und die Alpen, denn offenbar gibt es einen Boom für Urlaub in Deutschland. Ob dies auch damit in Zusammenhang steht, dass in den vergangenen Monaten zahlreiche Airlines Insolvenz anmeldeten und den Urlaubern womöglich die Lust auf weitere Strecken vermiesen, müsste unabhängig davon geklärt werden.

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