Die richtige Vorbereitung auf den nächsten Urlaub

Erstellt von Tobias Kurz am 3. Juni 2020, 11:32 Uhr

Die aktuelle Corona-Krise hat dazu geführt, dass fast alle Urlauber ihre Reisepläne erst einmal auf unbestimmte Zeit verschieben mussten. Es ist noch nicht wirklich absehbar, wann es wieder uneingeschränkten Reiseverkehr gibt. Denn die Experten diskutieren noch darüber, ob und wann es eine zweite Welle gibt. Und in anderen Ländern steigen die Fallzahlen immer noch dramatisch an. Man muss also davon ausgehen, dass der Neustart der Reisebranche erst einmal nur in kleinen Schritten erfolgen wird. Zumindest innerhalb der Europäischen Union sollte man demnächst wieder verreisen können. Möglicherweise werden einzelne Länder davon ausgenommen sein.

Smartphone Strand
Urlaubsbegleiter Nr. 1: das Smartphone.

Schon jetzt wird konkret darüber verhandelt, wann deutsche Urlauber wieder nach Österreich reisen können. Und für andere Länder sind ebenfalls konkrete Daten im Gespräch. Wer diesen Sommer in den Urlaub fahren möchte, der wird vermutlich auch die Gelegenheit dazu bekommen. Doch wie sollte man sich auf den nächsten Urlaub vorbereiten? Wir zeigen es in diesem Artikel.

Die Lage vor Ort genau recherchieren

Natürlich gibt es nie die Möglichkeit, einen zu 100 Prozent verlässlichen Eindruck der Lage vor Ort zu gewinnen, ohne selbst dort gewesen zu sein. Doch die Berichte von anderen Urlaubern können durchaus dabei helfen, sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. In unterschiedlichen Ländern und Regionen werden Geschäfte und Freizeitaktivitäten mit unterschiedlichen Zeitplänen geöffnet. Es ist aus diesem Grund sinnvoll, sich genau über die zu erwartenden Einschränkungen am gewünschten Urlaubsort zu informieren. Denn natürlich wäre es ärgerlich, wenn man sich für eine Destination entscheidet, die wegen der geltenden Maßnahmen nicht besonders viel zu bieten hat.

Da sich die Situation auch kurzfristig ändern kann, sollte man in der jetzigen Situation nicht zu weit im Voraus buchen. Zwar sind die Reiseveranstalter schon wieder vorsichtig optimistisch. Trotzdem kann es durchaus dazu kommen, dass weite Teile des öffentlichen Lebens erneut heruntergefahren werden. Wer dann gerade im Urlaub ist, muss mit Unannehmlichkeiten und Verzögerungen bei der Rückreise rechnen.

Urlauber sollten sich genau informieren

Wer noch einen Urlaub für den kommenden Sommer buchen möchte, der sollte sich sehr genau über den jeweiligen Reiseanbieter informieren. Schon wenige Wochen nach Beginn der Corona-Krise musste man leider feststellen, dass viele Reiseanbieter nicht über die liquiden Mittel verfügen, um stornierte Buchungen zu erstatten. Gerade bei kleineren Vermittlern und Veranstaltern wird sich diese Lage tendenziell noch verschlimmern, wenn sie keine umfangreichen staatlichen Hilfen erhalten. Deshalb ist es ratsam, eine Reise für diesen Sommer weit im Voraus zu bezahlen. Solange die Reise ohne Einschränkungen stattfinden kann, wird es vermutlich keine Probleme geben. Falls sich die Lage bis dahin aber wieder verschlimmert, muss mit massenhaften Stornierungen durch die Reiseveranstalter gerechnet werden.

Möglicherweise kommt es dann erneut zu Problemen bei der Erstattung von bereits gezahlten Beträgen. Deshalb kann es ratsam sein, den Sommerurlaub erst kurzfristig zu buchen, wenn man bereits verlässlichere Aussagen über die Lage vor Ort treffen kann.

Der passende Handyvertrag für den Urlaub

Durch die Corona-Krise ist es nun besonders wichtig, den passenden Handyvertrag für den Urlaub zu haben. Denn in der aktuellen Lage möchte man natürlich die Möglichkeit haben, sich regelmäßig mit den Freunden und Verwandten auszutauschen. Das gilt gerade dann, wenn es in der Heimat oder am Reiseziel zu einer neuen Corona-Welle kommt. Doch das sollte nicht der einzige Grund sein, um den Handyvertrag vor dem Urlaub noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Eine gute Erreichbarkeit und eine gute Internetverbindung ist gerade im Ausland wichtig, damit man sich auch weiterhin informieren kann. Gerade in den Touristengebieten bekommt man häufig nicht so viel von dem mit, was sonst im Land passiert.

Mit einem guten Handyvertrag hat man aber die Möglichkeit, sich auch eigenverantwortlich zu informieren. Günstige Handytarife findet man übrigens mit dem Handytarife-Vergleich von Onlinekosten.de. Dabei sollte man beachten, dass das Roaming zumindest innerhalb der Europäischen Union abgeschafft wurde. Man kann seinen deutschen Handyvertrag also in der Regel auch auf Mallorca oder an einer anderen Destination innerhalb der Europäischen Union nutzen. Eine Ausnahme davon gibt es nur, wenn man sich über mehrere Monate hinweg im Ausland aufhält.

Wer den Sommer auf Mallorca verbringt, weil er dort für einen deutschen Reiseveranstalter arbeitet, der muss sich also früher oder später einen spanischen Vertrag zulegen. Allerdings gibt es abhängig vom Anbieter unterschiedliche Grenzen, weshalb man in solchen Fällen sehr genau prüfen sollte, was für einen Vertrag man eigentlich abschließt. Doch für die überwältigende Mehrheit der Deutschen wurde das Roaming de facto abgeschafft.

Besonderheiten in der Corona-Krise

Natürlich wird es auch dann noch enorm viele Einschränkungen geben, wenn Urlaubsreisen wieder ermöglicht werden. Wie genau diese aussehen werden, hängt natürlich von unterschiedlichen Faktoren ab. Zwar versucht man sich an einer europäischen Zusammenarbeit, um Reisen schon bald wieder zu ermöglichen. Trotzdem wird es verschiedene Maßnahmen in den unterschiedlichen Ländern geben. Reisende sollten sich deshalb rechtzeitig vor der Abreise über alle Maßnahmen informieren, die sie auf ihrer Reise betreffen könnten. Wenn am Zielort beispielsweise eine Maskenpflicht gilt, dann sollte man sich auch entsprechend darauf vorbereiten.

Und damit im Fall der Fälle eine schnelle Lösung gefunden werden kann, sollte man sich auch gleich die Ansprechpartner vor Ort notieren. Das kann die deutsche Botschaft oder das deutsche Konsulat sein. Gerade bei Reisen außerhalb der Europäischen Union ist das sinnvoll.

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