Die ITB lockt Anfang März die Tourismus-Welt nach Berlin

Erstellt von Tobias Kurz am 15. Februar 2020, 17:14 Uhr

Anfang März schlägt das Herz der Tourismus-Welt wieder in Berlin. Vom 4. bis 8. März findet in den Berliner Messehallen die Internationale Tourismus-Börse (ITB) statt. Messebesucher dürfen sich dieses Jahr auf das Partnerland Oman freuen. Außerdem sind viele Länder mit neuen oder vergrößerten Ständen auf der ITB vertreten.

Partnerland Oman gestaltet Eröffnungsfeier am 3. März

Oman Strand
Der Oman als Reiseziel steht im Fokus der ITB 2020.

Mit über 150.000 Besuchern aus allen Ländern der Welt ist die Internationale Tourismus-Börse in Berlin (ITB) die größte Tourismusmesse der Welt. Auch in diesem Jahr ist die ITB mit rund 10.000 ausstellenden Organisationen und Unternehmen aus ca. 180 Ländern wieder ausgebucht.

Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn in Zeiten von Flugscham, Overtourism, Klimawandel und dem aktuell grassierenden Corona-Virus ist der Tourismus weltweit von einer ganzen Reihe negativer Auswirkungen betroffen.

Im Fokus der Tourismus-Börse steht dieses Jahr das Partnerland Oman. Bei der Eröffnungsfeier der ITB Berlin wird das auf der Arabischen Halbinsel gelegene Sultanat das Messepublikum auf eine Reise durch seine lange Geschichte und seine vielfältige Kultur mitnehmen.

Neben dem Oman stehen weitere arabische und afrikanische Länder im Mittelpunkt der ITB. Groß vertreten sind die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch Ägypten und Marokko treten dieses Jahr mit größeren Ausstellungsflächen auf der Messe auf. Und mit Saudi-Arabien gibt ein weiteres Land aus dem Nahen Osten seine Ausstellerpremiere auf der ITB.

Auch viele afrikanische Staaten nutzen mit vergrößerten Messeständen die Gelegenheit, sich beim Fach- und Privatpublikum aus aller Welt zu präsentieren. Dazu zählen vor allem Länder wie Mali, Sierra Leone und Togo, die bislang noch kaum auf der touristischen Weltkarte präsent sind.

China wird hingegen nur sehr begrenzt auf der ITB vertreten sein können. Da das Land seinen Bürgern aufgrund des Corona-Virus Pauschalreisen ins Ausland untersagt hat, dürfen inzwischen auch keine Reisedelegationen mehr das Land verlassen. Ein Großteil der chinesischen Messestände wird deshalb von Personal aus Deutschland oder Europa besetzt, um die Auswirkungen auf China so weit wie möglich zu begrenzen.

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