Betten in der Economy Class? Thomas Cook mit neuem Sitzkonzept

Erstellt von Nicole Sälzle am 15. März 2019, 13:24 Uhr

First Class zu teuer? Eine Runde Schlaf auf der Langstrecke kann aber dennoch nicht schaden? Thomas Cook versucht sich an einem neuen Konzept, das Schlafplätze in der Economy Class ermöglicht. Aber natürlich nur in begrenztem Umfang.

Schlafen im Flugzeug
Damit das Schlafen im Flugzeug nicht zum Albtraum wird.

Langstreckenflüge sind nichts, was sich die meisten Leute wünschen. Also den Flug selbst. So richtig wünschen. Nein. Wenn man nicht gerade in der First Class fliegen kann, befindet man sich über Stunden in einem engen Sitz und kann die Beine nicht ausstrecken. Schlafen geht da meist sowieso nicht richtig. Nicht ohne Genickstarre jedenfalls.

Bei Thomas Cook nimmt man sich dieses „Problems“ nun an. Liegeplätze, die in der Economy Class zur Verfügung gestellt werden, sollen Reisenden die lange Flugzeit bis zu ihrem Urlaubsziel so angenehm wie möglich gestalten.

Wer einen Liegeplatz bucht, der darf sich über eine gesamte Dreierreihe freuen. Die Sitzplätze dort können zu einem Bett umgebaut werden, inklusive Spannbettlaken, Matratze, Decke und Kopfkissen. Für die nötige Sicherheit sorgt ein Verlängerungsgurt.

Nur wenige Plätze verfügbar

Nun kann man sich natürlich bereits denken: Viele dieser Plätze wird es nicht geben. Ausgelegt sind die Flieger aktuell auf lediglich vier dieser Schlafplätze, immerhin fallen damit ganze 12 Sitzplätze weg. Zur Verfügung stehen diese im hinteren Teil der Maschine, sofern es sich dabei um einen Airbus A330 handelt.

Gebucht werden können die Liegesitze ab sofort für Langstreckenflüge ab dem 13. Mai. Sie werden unter anderem auf Flügen nach New York und San Francisco zur Verfügung stehen – und sind natürlich mit einem Aufpreis verbunden. Der sogenannte Sleeper Seat kostet ab ca. 230 Euro extra.

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