Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Sri Lanka ab
23. Mai 2019 02:53
Nach den Bombenanschlägen am Ostersonntag auf Sri Lanka stuft das Auswärtige Amt die Lage vor Ort immer noch als gefährlich ein und rät daher von nicht unbedingt notwendigen Reisen ab. Viele große Reiseanbieter reagieren entsprechend und sagen ihre Reisen bis zum Sommer ab.

Bei DER Touristik sieht es ähnlich aus. Wer vor dem 30. Juni nach Sri Lanka reisen will, hat schlechte Karten. DER Touristik nimmt derzeit keine entsprechenden Buchungen entgegen. Wurde bereits gebucht, hat der Kunde die Möglichkeit, kostenlos zu stornieren oder stattdessen eine alternative Reise zu buchen. Macht der Kunde von diesem Recht keinen Gebrauch, erfolgt eine Kündigung des Reisevertrages durch den Anbieter.
Gleiches gilt für Kunden von Thomas Cook. Auch dieser Reiseveranstalter sagt alle Reisen nach Sri Lanka bis Ende Juni ab. Die Reiseverträge werden gekündigt und die geleisteten Beträge erstattet, es sei denn, der Kunde bucht selbstständig um oder storniert die Reise von sich aus.
Etwas anders sieht es bei FTI und Alltours aus. FTI hat zwar noch keine Reisen abgesagt, bietet seinen Kunden aber die Möglichkeit, mit Frist bis zum 30. Juni kostenlos umzubuchen. Bei Alltours sind Umbuchungen und Stornierungen bislang nur bis zum 31. Mai möglich.
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