Alltours sichert sich Hotelkontingente und Eigenmarken von Thomas Cook

Erstellt von Mary Hammler am 14. Oktober 2019, 11:49 Uhr

Nach dem Ende des Reiseveranstalters Thomas Cook stellte sich für viele die Frage, was aus dem Tourismus-Riesen wird. Nun hat ein Reiseunternehmen aus Düsseldorf einen Großteil der Hotel- und Bettenkontingente von Thomas Cook übernommen, was für eine große Erleichterung unter zahlreichen Urlaubern und Hoteliers sorgt.

Urlauberin am Gepäckband
Alltours nutzt die Pleite von Thomas Cook, um eigenes Angebot zu erweitern.

Bei den erworbenen Anteilen handelt es sich um Hotelkontingente der deutschen Thomas-Cook-Töchter Air Marin, Bucher Reisen, Öger Tours und Neckermann Reisen. Kunden müssen somit nicht auf ihre Stammhotels verzichten, da dieses bereits für die Winter- und Sommersaison 2020 über Byebye und Alltours gebucht werden können.

Alltours erweitert sein Angebot immens. So erhöht der Reiseveranstalter seine Hotel- und Bettenkontingente in einigen beliebten Zielgebieten, zu denen vor allem Ägypten, die Türkei, Griechenland, Spanien und die Kanaren zählen. Auch in den Fernreise-Zielen Asien und Karibik erfolgt durch Alltours ein Ausbau des Hotelangebots.

Schon allein durch die Aufnahme der Thomas-Cook-Eigenmarken, darunter Sun Connect, Cook’s Club, Casa Cook und Sentido, erlebt der Veranstalter Alltours einen enormen Wertzuwachs.

Hotels auf Mallorca durch Alltours stark ausgebaut

Mallorca erfährt derzeit den größten Zuwachs im Hotelsektor. Alltours hat auf der beliebten spanischen Ferieninsel als Marktführer bereits jetzt den größten Anteil der hiesigen Hotels. Jetzt wurde das Programm des Reiseveranstalters um mehrere Hotels der großen Hotels H10 und Iberostar erweitert. Die Bettenkapazitäten dieser Hotelketten wurden stark erhöht. Auch erwarb Alltours zusätzliche Zimmerkapazitäten in Häusern, die einst zum Angebot des Reisekonzerns Thomas Cook gehörten.

Der starke Einsatz des Düsseldorfer Reiseunternehmens erfreut nicht nur Touristen, sondern auch Hoteliers, die wegen der Thomas-Cook-Insolvenz in ein hohes Risiko der Zahlungsunfähigkeit gerieten. Nun steht auch ihnen wieder eine sicherere Zukunft bevor.

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