AIDA Cruises und Rostock setzen auf umweltfreundlichen Kreuzfahrttourismus

Erstellt von Nicole Sälzle am 25. September 2018, 10:07 Uhr

Kreuzfahrtschiffe stehen immer wieder in der Kritik, einen großen Teil zur Umweltverschmutzung beizutragen. In Rostock hat man sich nun gemeinsam mit AIDA Cruises auf eine Absichtserklärung geeinigt, den Kreuzfahrttourismus in Warnemünde umweltfreundlich zu gestalten.

AIDAdiva
AIDA Cruises setzt künftig auf nachhaltigen Kreuzfahrttourismus.

Der Klimawandel ist in aller Munde und gerade auch für den Tourismus ein heißes Thema. In den letzten paar Monaten richteten die Medien ihre Berichterstattung auch ein wenig auf die Kreuzfahrtsparte der Reisebranche.

Da ist es gerade schön zu sehen, dass man sich unter anderem bei einem der größten Kreuzfahrtunternehmen der Welt Gedanken um nachhaltigen Tourismus macht. AIDA Cruises lockte am 11. September dieses Jahres 258 Führungskräfte zu den AIDA Management Days in Rostock, wo auch Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, zugegen war. Dort unterzeichnete AIDA Cruises gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie dem Rostock Port eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Förderung einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Kreuzschifffahrt in Rostock.

Die Bedeutung der Kreuzfahrt für Rostock

In Mecklenburg-Vorpommern habe der Kreuzfahrttourismus eine besondere Bedeutung, erklärt Schwesig. Man sei stolz darauf, dass so viele Schiffe dieses Land anlaufen und Warnemünde heute der wichtigste Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe in Deutschland sei. Und man freue sich sehr darüber, dass AIDA Cruises, eines der wichtigsten Unternehmen der Branche, seinen Sitz in Rostock habe und für Arbeitsplätze sorge. Mit der gemeinsamen Erklärung solle sichergestellt werden, dass die Kreuzfahrtschiffe im Rostocker Hafen künftig mit Landstrom versorgt werden können. Schwesig sei sich sicher, dass dies ein guter Schritt sei und ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Kreuzfahrttourismus.

AIDA-Präsident Felix Eichhorn bestätigte ebenfalls das Bestreben des Unternehmens. Mit der sogenannten Green Cruising-Strategie investiere man Milliarden von Euro in einen zukunftsfähigen Kreuzfahrtmarkt. Dies umfasse sowohl nachhaltige Antriebstechnologien wie auch die Nutzung von LNG oder Landstrom oder das Umweltmanagement an Bord. Die Zusammenarbeit bezeichnete er daher als wichtigen Meilenstein.

AIDA wird daraufhin die Kreuzfahrtschiffe, die Rostock-Warnemünde regelmäßig anlaufen, landstromfähig umbauen, womit der Hafen Rostock künftig mit Hamburg und Kiel gleichzieht, was diese umweltfreundlichere Alternative angeht.

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