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Aktuelles
11. September 2026 09:32
Gleich zwei Großankündigungen aus Dubai machen heute, am 11. September 2026, Schlagzeilen in der Luftfahrtbranche: flydubai startet zum 1. Oktober einen eigenständigen Frachter-Betrieb in Kooperation mit der Cargo-Gesellschaft SolitAir – und Emirates baut zeitgleich sein Langstreckennetz mit der neuen Tagesverbindung Dubai–Helsinki und zusätzlichen Frequenzen nach Phuket und Kapstadt weiter aus. Für alle, die eine Fernreise nach Dubai oder über Dubai hinaus planen, sind das spannende Neuigkeiten mit konkreten Auswirkungen auf Verbindungen, Komfort und Buchungsoptionen.

Es ist ein Meilenstein, den flydubai selbst so nennt: Am 11. September 2026 hat die Airline die Aufnahme eines dedizierten Frachter-Betriebs angekündigt, der Dubais Position als globalen Logistik- und Handelsknotenpunkt weiter stärken soll. Konkret bedeutet das: Ab dem 1. Oktober 2026 integriert die Airline drei Boeing 737-800-Frachtmaschinen über ein Wet-Lease-Abkommen mit SolitAir in ihre Flotte.
Die Frachtflugzeuge werden am Dubai/Al Maktoum International Airport (DWC) stationiert, wo flydubai Cargo von dedizierter Airside-Infrastruktur und multimodalen Anschlüssen über das Logistikdistrikt Dubai South profitiert. Das ist bewusst gewählt: Der Betrieb vom Al Maktoum International Airport sichert der Cargo-Division direkte Infrastruktur und multimodalen Zugang über die Dubai-South-Region.
Jede Maschine liefert pro Flug 23.000 kg zusätzliche Nutzlastkapazität, was den bisherigen Bauchfracht-Betrieb quer durch flydubais Passagierflotte von 98 Boeing-737-Flugzeugen ergänzt. Die Airline plant, sowohl Linienflüge als auch Ad-hoc-Charter zu betreiben und sich dabei zunächst auf nachfragestarke Regionalmärkte zu konzentrieren, bevor die Frequenzen ausgeweitet werden.
Auf den ersten Blick klingt ein Frachter-Launch nach reiner Logistik-News. Doch für Fernreisende hat dieser Schritt durchaus praktische Bedeutung: Leistungsfähige Cargo-Netze sind die Basis für stabile Reiseketten – von der pünktlichen Zustellung von Ersatzteilen für Flugzeuge bis hin zur Versorgung von Hotels und Resorts mit Frischwaren. Zu den transportierten Gütern zählen Spezialkategorien wie Pharmazeutika, leicht verderbliche Waren, Lebendtiere, Gefahrgut und Luftfahrtkomponenten – alles, was Dubais touristisches und wirtschaftliches Ökosystem am Laufen hält.
Weiteres Wachstum der Kapazität ist geplant, sobald die 30 bestellten Boeing 787 Dreamliner der Airline ausgeliefert werden, während flydubai ab 2029 auch Passagier-zu-Frachter-Umrüstungen prüfen will. CEO Ghaith Al Ghaith betonte, Dubai habe sich als einer der vernetzten Hubs für E-Commerce, Handel und Logistik etabliert, und die Ambitionen der Dubai Economic Agenda D33 schafften weiterhin neue Möglichkeiten für Unternehmen, globale Märkte zu erschließen.
Der Schritt ermöglicht Charter-Dienste und planmäßige Punkt-zu-Punkt-Frachtflüge an mehr als 125 Destinationen – darunter Afrika, Zentralasien, der Kaukasus, Zentral- und Südosteuropa, der GCC, der Nahe Osten, Südasien und Südostasien. Das ist das Netz, über das viele eurer Fernreisen von Dubai aus weitergeführt werden.
Parallel zu flydubais Cargo-Coup baut Emirates sein Passagiernetz weiter aus. Das Flaggschiff der VAE-Luftfahrt bedient inzwischen rund 140 Destinationen auf sechs Kontinenten und erreicht damit annähernd die Reichweite vor der jüngsten Krisenperiode. Die auffälligste Neuheit: Emirates startet am 1. Oktober 2026 eine tägliche Verbindung zwischen Helsinki und Dubai – die einzige ganzjährige Direktverbindung zwischen Finnland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Der Service wird mit Emirates' neuestem Flugzeugtyp, dem Airbus A350, betrieben und bringt die Premium Economy Cabin ab dem ersten Flug nach Finnland. Flug EK167 startet täglich um 08:45 Uhr in Dubai und landet um 14:55 Uhr Ortszeit in Helsinki; der Rückflug EK168 hebt um 16:45 Uhr in Helsinki ab. Der Fahrplan ist dabei kein Zufall: Die Verbindungszeiten sind so optimiert, dass Passagiere bequem zu wichtigen Destinationen in Ost- und Südostasien weiterreisen können – darunter Bangkok, Phuket, Bali, Kuala Lumpur, Hongkong, Seoul, Tokio und Singapur sowie beliebte Indischer-Ozean-Ziele.
Die neue Route ist Emirates' erster Flugdienst nach Finnland überhaupt und macht Helsinki zum vierten nordischen Gateway der Airline. Emirates' neue Route schafft Verbindungen von mehr als 150 Punkten im globalen Netzwerk, einschließlich wichtiger Destinationen in Australien, Afrika, Asien und dem Nahen Osten.
Helsinki ist nicht die einzige Erweiterung. Zusätzlich zu der neuen täglichen Helsinki-Route gibt es ab Oktober mehr Flüge nach Kopenhagen, Phuket und Kapstadt sowie einen fünften täglichen Service nach Kairo. Besonders für Fernreisende Richtung Südostasien ist das relevant: Emirates hat seine Thailand-Operationen ausgebaut, indem es einen dritten täglichen Flug zwischen Dubai und Phuket mit dem Airbus A350-900 eingeführt hat, womit die wöchentliche Kapazität auf 21 Flüge stieg.
Das alles geschieht vor dem Hintergrund einer deutlichen Erholung des Dubai International Airport (DXB): Der Flughafen hat nach eigenen Angaben bereits 86 Prozent seiner Kapazität wieder erreicht und erwartet mit Wiederherstellung weiterer Routen einen vollständigen Flugplan. Emirates und flydubai sollen etwa 90 Prozent ihrer Netzwerke zurückgewonnen haben, während zusätzliche internationale Carrier mit dem Winterflugplan ab Ende Oktober zurückkehren könnten.
Dubai bleibt eines der dynamischsten Drehkreuze der Welt – und diese Doppel-Ankündigung vom 11. September 2026 zeigt eindrucksvoll, warum. Auf der Passagierseite profitierst du von neuen Nonstop-Verbindungen, mehr Frequenzen auf Hochlast-Routen und dem Einsatz moderner Flugzeuge wie dem Airbus A350 mit Premium Economy. Auf der Cargo-Seite stärkt die flydubai-SolitAir-Kooperation das Rückgrat des gesamten Tourismus-Ökosystems.
Wenn du Last-Minute-Reisen nach Dubai oder durch Dubai nach Fernost planst, lohnt sich ein genauer Blick auf die neuen Oktober-Fahrpläne. Besonders für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum, die bisher über andere Hubs nach Finnland oder Südostasien verbunden haben, öffnen sich jetzt direkte, zeitoptimierte Alternativen über den Drehkreuz Dubai. Wer mehr Komfort sucht, findet auf den neuen A350-Routen auch eine echte Premium Economy – eine Kabinenkategorie, die Emirates gerade konsequent auf sein Netz ausrollt.
Für alle, die noch auf der Suche nach dem passenden Angebot sind: Auf unserer Startseite findest du aktuelle Reisepakete und Fernreise-Deals. Alle aktuellen Entwicklungen rund um Airline-News, neue Routen und Reisetrends gibt es stets in unserer Reise-News. Wer die Luxus-Seite Dubais erleben möchte, findet auf unserer Seite zu Luxusreisen passende Pakete – von Premium-Economy-Flügen bis zu den neuesten Fünf-Sterne-Eröffnungen auf der Palm Jumeirah. Und wer Dubai als Ausgangspunkt für tiefere Fernreisen nach Asien, Afrika oder Australien nutzen möchte, findet dort ebenfalls ein breites Angebot.
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Emirates ist die staatliche Langstrecken-Airline der VAE mit rund 140 Destinationen weltweit, während flydubai als Low-Cost-Carrier des Emirats hauptsächlich Kurz- und Mittelstrecken bedient und über 120 Destinationen in 58 Ländern ansteuert. Beide arbeiten eng zusammen: Codeshare-Vereinbarungen ermöglichen nahtlose Umsteigeverbindungen am Dubai International Airport.
Emirates startet am 1. Oktober 2026 mit dem täglichen Nonstop-Flug EK167 von Dubai International Airport (DXB) nach Helsinki-Vantaa (HEL). Der Flug wird mit einem Airbus A350-900 durchgeführt und bietet Business Class, Premium Economy und Economy. Es ist die einzige ganzjährige Direktverbindung zwischen den VAE und Finnland.
Direkt ändert sich für Passagiere nichts, doch indirekt stärkt die Kooperation Dubais gesamte Logistikinfrastruktur. Besser vernetzte Cargokapazitäten sichern die Versorgung von Hotels, Resorts und Flughäfen – und machen Dubai als Drehkreuz noch attraktiver für internationale Airlines und Reiseveranstalter.
Ab Oktober 2026 ergänzt Emirates sein Netz unter anderem um Helsinki (täglich, A350), eine dritte tägliche Frequenz nach Phuket (A350), einen zusätzlichen täglichen Flug nach Kopenhagen sowie mehr Kapazität nach Kapstadt und einen fünften täglichen Service nach Kairo.
Dubai International Airport ist nach eigenen Angaben auf 86 Prozent seiner Kapazität zurückgekehrt und erwartet mit dem Winterflugplan ab Ende Oktober eine weitere deutliche Erholung. Emirates und flydubai haben rund 90 Prozent ihrer Netzwerke wiederhergestellt. Für aktuelle Reisewarnungen und Sicherheitshinweise empfiehlt sich immer ein Blick auf die offizielle Seite des Auswärtigen Amtes vor der Buchung.
Der Airbus A350-900 auf der Strecke Dubai–Helsinki bietet drei Kabinen: Business Class, Premium Economy und Economy – insgesamt 298 Sitzplätze. Die Premium Economy ist Emirates' neueste Kabinenkategorie, die gezielt auf Komfortreisende und Vielflieger ausgerichtet ist.
Auf reiseveranstalter.com findest du eine Auswahl an Erlebnisreisen und Individualreisen nach Dubai und in die VAE – von klassischen Städtetrips über Wüstensafaris bis hin zu Luxuspaketen mit Hotelempfehlungen auf der Palm Jumeirah.
Weiterlesen10. September 2026 09:32
Griechenland ist im Sommer 2026 das Reiseziel der Stunde: Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) verbucht das Land bei organisierten Reisen ein Umsatzplus von acht Prozent – Platz drei hinter der Türkei und Spanien. Aktuelle Daten der Bank von Griechenland belegen zudem, dass von Januar bis Mai 2026 bereits 8,57 Millionen ausländische Besucher einreisten, ein Zuwachs von fast 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Gruppenreisende, die Kreta, Rhodos, Santorin oder den Peloponnes gemeinsam entdecken möchten, öffnet sich damit ein breites Fenster – aber auch klare Hinweise, worauf du achten solltest.

Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin zog der Deutsche Reiseverband (DRV) im März 2026 eine optimistische Zwischenbilanz. Die Deutschen zeigen sich für den Sommer in Urlaubslaune, und die Nachfrage bleibt auf hohem Niveau stabil. Dabei führt die Türkei die Rangliste der Flugreiseziele nach Umsatz an, gefolgt von Spanien und Griechenland – mit einem Umsatzzuwachs von acht Prozent für das Hellas-Ziel.
Der Deutsche Reiseverband (DRV) prognostiziert für das Touristikjahr 2026 Reiseausgaben der Deutschen von rund 86 Milliarden Euro – ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Wachstumstreiber benennt der Verband dabei explizit Kreuzfahrten, Fernreisen und Badeziele am östlichen Mittelmeer – und Griechenland gehört zu den klaren Gewinnern dieser Verschiebung. Laut einer Momentaufnahme kurz vor Jahresende verzeichneten die östlichen Mittelmeerländer im organisierten Veranstaltermarkt ein Umsatzplus von 22 Prozent – mit den höchsten Zuwachsraten bei Gästezahl und Umsatz.
Für den Sommer 2026 korrigierte der DRV seine Erwartungen leicht nach unten: Der DRV rechnet für die diesjährige Sommersaison (Mai bis Oktober) mit einem kleinen Umsatzplus von einem Prozent auf fast 57 Milliarden Euro. Geopolitische Unsicherheiten bremsen das Wachstum etwas – Griechenland profitiert jedoch gerade davon, denn es gilt als sicheres und gut erreichbares Reiseziel. Im Rahmen dieser Prognose gehört Griechenland explizit zu den Gewinnern des Sommers.
Noch eindrucksvoller als die deutschen Branchenzahlen sind die offiziellen griechischen Statistiken: Der griechische Tourismus verzeichnet im ersten Fünfmonatszeitraum 2026 ein kräftiges Wachstum – die Reiseeinnahmen stiegen von Januar bis Mai um 25,8 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro, während die Zahl der ausländischen Besucher um 20,9 Prozent auf 8,57 Millionen kletterte.
Für deutsche Gruppenreisende besonders relevant: Für die griechische Tourismuswirtschaft bleibt Deutschland der zentrale Pfeiler – die Ankünfte aus der Bundesrepublik stiegen in den ersten fünf Monaten um 13,6 Prozent auf 1.227.200 Reisende. Das ist eine bemerkenswerte Zahl, denn sie zeigt: Deutsche buchen Griechenland früher, häufiger und in größeren Gruppen als je zuvor.
Griechenland hat sich 2026 den Platz als zweitbeliebtestes Sommerreiseziel für deutsche Reisende gesichert. Laut Buchungsdaten der Reiseplattform Opodo entfallen zehn Prozent aller deutschen Urlaubsbuchungen für Juli und August auf Griechenland – nur Spanien liegt mit 20 Prozent noch davor.
Auch der Blick auf das Gesamtjahr 2025 als Basis ist beeindruckend: Die griechische Tourismusbranche befindet sich auf einer beispiellosen Erfolgswelle. Nachdem 2025 mit über 23 Milliarden Euro Tourismuseinnahmen alle Rekorde gebrochen wurden, strebt das Land für 2026 ein noch ehrgeizigeres Ziel an.
Gruppenreisen profitieren von genau den Stärken, die Griechenland 2026 ausspielt: Vielfalt, Erreichbarkeit und ein breites Hotelsegment. Konzernweit reisen jährlich rund vier Millionen Urlauber allein mit TUI nach Griechenland. Das zeigt, wie tief das Angebot für alle Reiseformen – auch für Gruppen – bereits verankert ist.
Einer der vielversprechendsten Indikatoren für 2026 ist der ungewöhnlich früh beginnende Tourismus – ein Trend, der sich in den letzten Jahren verfestigt hat. Für Gruppenreisen bedeutet das: Wer spät bucht, riskiert, keinen gemeinsamen Hotelblock mehr zu bekommen. Die Nachfrage nach Unterkünften auf den Top-Inseln ist schon im Frühjahr auf Hochtouren gelaufen.
Die Inseln Kreta und Rhodos sowie kleinere Ziele wie Korfu und Samos verzeichnen steigende Buchungszahlen. Neue Angebote wie der TUI Kids Club Blue Lagoon auf Chalkidiki tragen zu einem kräftigen zweistelligen Buchungsanstieg bei. Gerade Chalkidiki hat sich als echte Geheimtipp-Destination für Gruppen entwickelt, die Ruhe mit Strandgenuss verbinden wollen.
Ob Kulturgruppe, Freundeskreis oder Vereinsausflug – Griechenland bietet für jede Gruppenart das passende Terrain. Hier eine Übersicht der gefragtesten Reiseziele:
Urlaubsreisen für den Sommer werden nochmals früher als im vergangenen Jahr bei Reisebüros und Reiseveranstaltern gebucht. Die Momentaufnahme kurz vor Ende des vergangenen Jahres für den organisierten Markt zeigt, dass vor allem die östlichen Mittelmeerländer mit einem Umsatzplus von 22 Prozent die höchsten Zuwachsraten verzeichnen. Für dich als Gruppenreisender bedeutet das ganz praktisch: Je früher du buchst, desto besser sind Verfügbarkeit und Konditionen.
Gruppenreisen haben gegenüber individuellen Buchungen einen entscheidenden Vorteil: Veranstalter können Kontingente sichern, die für Einzelpersonen längst ausgebucht sind. Bei Gruppenreisen nach Griechenland lohnt sich deshalb der Gang zum spezialisierten Reisebüro oder einem Reiseveranstalter, der Gruppenkapazitäten direkt eingebucht hat.
Das Bild ist nicht ungetrübt. Während Buchungen und Einnahmen vielversprechend aussehen, warnen Brancheninsider, dass Personalmangel das größte Risiko für den Erfolg 2026 darstellt. Hotels, Restaurants und Tourismusdienstleister haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden – insbesondere auf Kreta, Rhodos und Santorin.
Das schlägt sich in Zahlen nieder: Nach Angaben des griechischen Statistikamtes (ELSTAT) sank der Umsatz der Gastronomie im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 1,9 Prozent. Für Gruppenreisende bedeutet das: Restaurantreservierungen für große Runden sollten immer vorab getroffen werden. Auf beliebten Inseln im Hochsommer sind spontane Tische für 15 oder 20 Personen kaum zu bekommen.
Das übergeordnete Bild vom deutschen Reisemarkt: Die Reiselust der Deutschen bleibt 2026 hoch, und die Branche startet zuversichtlich in das neue Touristikjahr. Der DRV prognostiziert steigende Umsätze, während die Gästezahlen nahezu stabil bleiben. Auf den Punkt gebracht: Die Menschen reisen seltener, aber dafür teurer und hochwertiger – ein Trend, von dem Pauschalreisen nach Griechenland besonders profitieren. Gruppen, die gemeinsam gut essen, komfortabel schlafen und geführte Ausflüge buchen, passen exakt in dieses Konsummuster.
„Wir erwarten eine wachsende Nachfrage vor allem für Kreuzfahrten, Fernreisen und die klassischen Badeziele am östlichen Mittelmeer", fasste DRV-Präsident Albin Loidl ein zentrales Ergebnis der Marktprognose zusammen. Griechenland ist in allen drei Kategorien vertreten: als klassisches Badeziel, als Ausgangspunkt für Ägäis-Kreuzfahrten und – mit Athen, Kreta oder dem Peloponnes – als kulturelles Fernziel auf der Mittelstrecke.
Wer eine Gruppenreise nach Griechenland plant, findet auf reiseveranstalter.com/news/ laufend aktuelle Angebote, Buchungshinweise und Reise-News rund um das Mittelmeer.
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Griechenland profitiert von seiner Kombination aus Sicherheit, kurzen Flugzeiten und einem breiten Angebotsspektrum. Laut DRV verzeichnet das Land bei organisierten Reisen ein Umsatzplus von acht Prozent, während die Bank von Griechenland für Januar bis Mai 2026 einen Anstieg der Einnahmen um 25,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro belegt.
So früh wie möglich. Der DRV meldet, dass Deutsche ihren Sommerurlaub 2026 früher gebucht haben als je zuvor. Für Gruppen ab zehn Personen empfiehlt sich eine Buchung mindestens sechs bis acht Monate im Voraus, damit ausreichend Hotelzimmer in einem Haus verfügbar sind.
Kreta und Rhodos sind die klassischen Gruppeninseln mit breiter Hotelinfrastruktur. Für Kultur-Gruppen ist der Peloponnes ideal, für Lifestyle- und Jugendgruppen eignen sich Mykonos und Ios. Chalkidiki auf dem Festland gewinnt als ruhige Alternative zunehmend an Beliebtheit.
Die Preise sind leicht gestiegen, da die Nachfrage stark zulegt. Frühbucher können jedoch von Rabatten bis zu 40 Prozent profitieren. Gruppenveranstalter bieten zudem oft pauschalierte Pakete an, die Flug, Hotel und Ausflüge zu günstigeren Konditionen bündeln als Einzelbuchungen.
Der größte Engpass ist Personalmangel im Gastgewerbe, besonders auf den Inseln. Restaurants sind im Hochsommer oft ausgebucht, und Serviceleistungen können langsamer sein. Gruppen sollten Restaurantreservierungen und Ausflüge deshalb stets vorbuchen. Zudem können auf stark besuchten Inseln wie Santorin Zutrittsbeschränkungen für Kreuzfahrtpassagiere gelten – für Hotelgäste ist das weniger relevant.
Für Gruppen empfehlen sich Pauschalreisen bei einem spezialisierten Gruppenreiseveranstalter, da dieser Kontingente geblockt hat und Sonderkonditionen aushandeln kann. Individuelle Buchungen lassen sich für kleine Gruppen ab vier bis sechs Personen gut umsetzen, stoßen aber bei 15+ Personen schnell an Kapazitätsgrenzen – besonders in der Hochsaison.
Weiterlesen9. September 2026 09:32
Gleich mehrere Spezialveranstalter für Asien-Reisen haben 2026 das Handtuch geworfen: AVG Travels aus Melbourne, der britische Anbieter Asiara UK und Regen Central aus London sind insolvent oder haben den Betrieb eingestellt – Zehntausende Buchungen für Städtereisen nach Thailand, Japan, Vietnam und Singapur sind betroffen. Was steckt hinter der Pleitewelle, welche Rechte haben Betroffene, und wie buchst du jetzt sicher?

Der aufsehenerregendste Fall des Jahres kommt aus Down Under. Die australische Reiseagentur AVG Travels trat am 26. Mai 2026 in die Liquidation ein, ernannte McGrathNicol als Liquidatoren und ließ eine unbekannte Anzahl von Kunden mit vorausbezahlten Buchungen und wenig Klarheit über Rückerstattungen zurück. Das Unternehmen war vor allem für seine günstigen Pauschalangebote nach Asien bekannt.
AVG Travels war bekannt für den Verkauf stark rabattierter Auslandsflug- und Tourpakete zu Zielen in Asien, Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Amerika. Besonders beliebt waren Städtereisen und Gruppentouren in asiatische Metropolen.
Die Dimension des Schadens ist erheblich: Laut neuen Dokumenten, die bei ASIC eingereicht wurden, schuldet das Unternehmen 4,3 Millionen australische Dollar an knapp 800 Gläubiger – darunter Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten – während es lediglich 83.000 Dollar an Vermögenswerten hält. Der Liquidator stellte klar, dass Rückzahlungen aus eigenen Mitteln nicht möglich sind.
Viele Kunden hatten ihre Reisen erst wenige Tage vor dem Abflug storniert bekommen, während andere, die sich bereits im Ausland befanden, fürchteten, nicht mehr nach Hause zu kommen. Hunderte wütende Kunden erschienen persönlich am Büro in Melbourne – und fanden verschlossene Türen vor.
Besonders dramatisch: Die Petition gegen die Insolvenz wurde unter anderem von Arun Jhunjhunwala initiiert, dessen Großfamilie aus 45 Personen in 15 Familien ihre geplante China-Reise verlor und dabei rund 60.000 australische Dollar verlor.
Auch in Großbritannien traf es zuletzt gezielt Anbieter mit Asien-Fokus. Die neuesten Schlagzeilen eines Marktaustritts in Großbritannien kommen von der Reiseagentur Asiara Holidays. Das Unternehmen wurde 2022 unter dem eingetragenen Namen Asiara UK gegründet und spezialisierte sich auf maßgeschneiderte Kleingruppenreisen in verschiedene asiatische Länder mit Sitz im ostenglischen Ipswich.
Am 21. Januar hörte Asiara UK Ltd auf, als ATOL-Inhaber zu handeln, und stornierte damit alle Flüge und Touren von Ipswich nach Thailand, China, Indien, Japan und Singapur. Die Unternehmensregister zeigen, dass Asiara UK Ltd im Oktober des Vorjahres die Streichung beantragte, am 6. Januar aus dem Register entfernt wurde und am 13. Januar aufgelöst wurde.
Ursprünglich als Haivenu Tours bekannt, bevor es zu Asiara UK umbenannt wurde, bot das Reiseunternehmen ab 2022 Pakete und Touren in asiatische Destinationen an, darunter Thailand, China, Indien, Japan und Singapur. Kunden, die über die ATOL-Absicherung verfügen, sind für Rückerstattungen berechtigt.
Kurz zuvor traf es bereits Regen Central: Zu Beginn des Jahres 2026 bestätigte die britische Luftfahrtbehörde CAA, dass Regen Central mit Sitz in London ebenfalls seine Lizenz als Reiseveranstalter verloren hat. Die Reiseagentur wurde 2011 gegründet und verkaufte Flug-Hotel-Pakete unter anderem nach Dubai, Bali und in verschiedene Städte Thailands. Die Agentur, die Flug- und Hotelpaketreisen für Europa und Südostasien verkaufte, ging in die Liquidation und ließ Kunden ohne Erstattungen zurück.
Die Pleitewelle ist kein Zufall. Zwischen geringem Verbrauchervertrauen und technologischen Fortschritten, die es in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich einfacher gemacht haben, Reisen ohne Vermittler zu buchen, ist der Betrieb einer Reiseagentur im Jahr 2026 ein zunehmend riskantes Unterfangen.
Asien-Spezialisten sind gleich mehrfach unter Druck: Sie kalkulieren mit langen Vorausbuchungszeiten und hohen Anzahlungen – ein riskantes Modell, wenn sich Preise oder Buchungslagen kurzfristig verschieben. Dazu kommt der Wettbewerbsdruck durch große Online-Plattformen, die Städtetrips nach Bangkok, Tokio oder Singapur längst direkt und transparent anbieten. Wer zu aggressiv auf Rabatte setzte – wie offenbar AVG Travels – riskiert, Kunden Preise zuzusagen, die bei steigenden Einkaufskosten nicht mehr zu halten sind.
Der Zusammenbruch hat eine kritische Lücke im australischen Verbraucherschutz aufgedeckt, und Verbraucheranwälte sagen, dass die meisten betroffenen Kunden vor einem schwierigen Kampf stehen, ihr Geld zurückzubekommen. Australien hatte seinen gesetzlichen Entschädigungsfonds für Reisende 2014 abgeschafft – mit fatalen Folgen für die Betroffenen.
Der Zusammenbruch hat eine Petition mit mehr als 1.000 Unterschriften ausgelöst, die stärkere Sicherheitsmechanismen für Buchende bei Reiseagenturen fordert.
AVG Travels und die britischen Asien-Anbieter sind keine Einzelfälle. Zusammen mit dem jüngsten Zusammenbruch mehrerer Billigfluglinien hatten Reiseagenturen und andere Unternehmen, die verschiedene Reisedienstleistungen anbieten, auch in der ersten Hälfte des Jahres 2026 eine schwere Zeit. Zur Reihe der jüngsten Reiseunternehmensinsolvenzen zählen britische Firmen wie Great Little Escapes, Salamander Voyages und Jetline, der französische Kreuzfahrtbetreiber Expedis Exploration, das Bostoner Unternehmen GoPlay Sports Tours und der australische Buchungsgigant AVG Travels.
Erst Thomas Cook, dann FTI: Wenn ein großer Veranstalter kippt, reißt er Reisebüros, Hotels und hunderttausende Urlauber mit. Während die Firmenpleiten bundesweit auf den höchsten Stand seit über zehn Jahren steigen, gerät die Touristik gleich an mehreren Stellen unter Druck. Deutsche Urlauber, die Pauschalreisen nach Asien buchen, sollten diese Entwicklung genau im Blick behalten.
Die gute Nachricht für Europäer: Wer eine Pauschalreise bei einem EU-regulierten oder UK-ATOL-registrierten Anbieter gebucht hat, genießt gesetzlichen Insolvenzschutz. In Deutschland schreibt § 651r BGB vor, dass jeder Pauschalreiseveranstalter eine Absicherung nachweisen muss.
Wer Städtereisen nach Tokio, Bangkok, Singapur oder Ho-Chi-Minh-Stadt plant, sollte nicht auf günstige Lockpreise hereinfallen, sondern die Seriosität des Veranstalters aktiv prüfen. Auf unserer Startseite findest du geprüfte Anbieter für alle Reisearten. Für Städtereisen empfehlen sich solvente Großveranstalter mit nachweisbarer Insolvenzabsicherung.
Wer lieber auf der sicheren Seite reist, findet über Individualreisen flexible Buchungsmodelle mit klarer Kostenstruktur. Auch Fernreisen nach Asien lassen sich über seriöse Anbieter mit transparenten Konditionen buchen.
Die Insolvenzen sollten nicht davon abschrecken, Asiens Metropolen zu erkunden. Bangkok, Tokio, Singapur, Seoul und Ho-Chi-Minh-Stadt stehen weiterhin auf den Wunschlisten unzähliger Reisender. Die aktuelle Marktbereinigung betrifft vor allem kleine und mittelgroße Spezialanbieter, die über zu dünne Kapitalpolster verfügten. Große, regulierte Veranstalter und direkte Hotelbuchungen kombiniert mit Einzelflügen sind derzeit eine sichere Alternative.
Die jüngste Welle von Reiseunternehmensschließungen – einschließlich Asiara UK – hat das Potenzial, die Tourismusbranche im Jahr 2026 erheblich umzugestalten. Da immer mehr Boutique-Reiseagenturen schließen, könnten größere Akteure dominieren, was zu einer Verschiebung in der Art und Weise führt, wie Kunden Reisen erleben. Für diejenigen, die persönliche Kleingruppentouren bevorzugen, könnte das eine geringere Auswahl bedeuten, insbesondere in Asien.
Wer sich für eine Last-Minute-Reise nach Asien interessiert, sollte gerade jetzt besonders auf geprüfte Angebote setzen und alle Sicherheitshinweise in diesem Artikel beherzigen. Alle aktuellen Meldungen rund um Veranstalteränderungen findest du in unserer Reise-News.
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Zu den bekanntesten Fällen 2026 zählen AVG Travels (Australien, Liquidation im Mai 2026), Asiara UK (Großbritannien, aufgelöst im Januar 2026, Schwerpunkt Thailand, China, Japan, Singapur) sowie Regen Central (London, verlor ATOL-Lizenz Anfang 2026 mit Angeboten u. a. nach Bali und Thailand). Alle drei Anbieter hatten Asien als Kernmarkt.
Das hängt von deiner Buchungsart ab. Bei Pauschalreisen von EU-Veranstaltern schützt dich der gesetzliche Reisesicherungsschein (§ 651r BGB). In Großbritannien sichert die ATOL-Lizenz Rückerstattungen. Wer – wie viele AVG-Travels-Kunden in Australien – bei einem ungesicherten Anbieter gebucht hat, sollte sofort den Chargeback über die Kreditkartengesellschaft beantragen, da dort keine staatliche Pflichtversicherung besteht.
Verlässliche Signale sind: ein ausgehändigter Reisesicherungsschein (Deutschland/EU), eine gültige ATOL-Nummer (UK), ATIA-Mitgliedschaft (Australien) sowie transparente AGB ohne ungewöhnlich lange Vorauszahlungsfristen. Misstraue Lockpreisen, die deutlich unter Marktpreisen liegen – oft ist das ein Zeichen für finanzielle Schieflage.
Informiere sofort den auf deinem Reisesicherungsschein genannten Versicherer. Brich die Reise auf dessen Anweisung ab und buche die Heimreise gemäß Vorgabe des Versicherers. Bezahle keine Extraleistungen selbst – sonst erlischt dein Versicherungsanspruch. Halte alle Belege und Buchungsdokumente bereit.
Ja, absolut. Die Insolvenzen betreffen bestimmte kleine und mittelgroße Anbieter, nicht den Markt insgesamt. Seriöse Großveranstalter und direkte Buchungen über Hotels und Fluglinien sind weiterhin problemlos möglich. Achte auf die genannten Absicherungsmerkmale und buche bevorzugt bei verifizierten, versicherten Veranstaltern.
In Australien läuft nach der AVG-Travels-Pleite eine Petition mit mehr als 1.000 Unterschriften für die Wiedereinführung eines staatlichen Entschädigungsfonds für Reisende, ähnlich dem 2014 abgeschafften Modell. In Großbritannien wird die ATOL-Regulierung als gut funktionierendes Vorbild diskutiert. In Deutschland bleibt der Reisesicherungsschein nach § 651r BGB Pflicht – eine Regelung, die Verbraucher hierzulande deutlich besser schützt als in vielen anderen Ländern.
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