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Aktuelles
28. September 2026 09:32
Paukenschlag im europäischen Kreuzfahrtmarkt: Die Trip.com Group hat am 4. September 2026 eine Mehrheitsbeteiligung am Frankfurter Kreuzfahrtspezialisten e-hoi erworben – einem Unternehmen, das auch in Portugal aktiv ist und den iberischen Markt über eigene Marken bedient. Was bedeutet dieser Milliardendeal für dich als Kreuzfahrtgast, der Lissabon, Porto oder Madeira ansteuern möchte? reiseveranstalter.com gibt Antworten.

Der internationale Reisekonzern Trip.com Group hat sich Anfang September 2026 die Mehrheit am deutschen Online-Kreuzfahrtvermittler e-hoi gesichert. Die Transaktion wurde am 4. September 2026 abgeschlossen. Über den Kaufpreis haben die Parteien laut einer Mitteilung Stillschweigen vereinbart.
Die 2003 gegründete e-hoi Group mit Sitz in Frankfurt ist auf den Vertrieb und die Veranstaltung von Hochsee- und Flusskreuzfahrten spezialisiert und mit zehn Marken in acht europäischen Märkten vertreten. Dazu gehört ausdrücklich auch Portugal: Die e-hoi group ist erfolgreich in acht europäischen Märkten aktiv – Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Belgien, Portugal und Frankreich – und ist Marktführer in der DACH-Region sowie den BeNeLux-Ländern.
Das macht die Übernahme für Kreuzfahrtfans mit Portugal-Ambitionen besonders relevant: Wer bislang über e-hoi-Plattformen eine Kreuzfahrt nach Lissabon, Porto, Funchal oder auf die Azoren gebucht hat, ist von diesem Eigentümerwechsel direkt betroffen.
Zur Trip.com Group gehören unter anderem Trip.com, Ctrip, Skyscanner und Qunar. Der Konzern wurde 1999 gegründet und ist an den Börsen Nasdaq und Hongkong notiert. Er zählt damit zu den größten Reise-Buchungsplattformen der Welt.
Mit der Übernahme wolle die Trip.com Group ihre Präsenz im europäischen Kreuzfahrtmarkt ausbauen. Die e-hoi group bringe dabei ihre Kreuzfahrtkompetenz und Technologieplattform ein, während Trip.com seine internationale Reichweite sowie Kompetenzen in den Bereichen Technologie, Künstliche Intelligenz, Flug und Hotel einbringen könne.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung fällt in eine Phase veränderter Rahmenbedingungen auf den internationalen Reisemärkten. Nach Erhebungen des Branchenverbandes Cruise Lines International Association stieg die globale Zahl der Hochseekreuzfahrt-Passagiere im Jahr 2025 auf rund 37,2 Millionen Personen an, was einem Zuwachs von 7,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 entspricht. Der Kreuzfahrtmarkt wächst – und Trip.com will ein großes Stück davon.
Die gute Nachricht zuerst: e-hoi solle innerhalb des Konzerns eigenständig bleiben; Marken, Standorte und Teams werden beibehalten. Im operativen Geschäft soll sich vorerst wenig ändern. Gründer und CEO Detlev Schäferjohann bleibt Gesellschafter und führt das Unternehmen gemeinsam mit Managing Director Nicolay Merkt weiter.
Für dich als Kreuzfahrtgast, der bereits gebucht hat, gibt es ebenfalls Entwarnung: Alle gebuchten Reiseleistungen, Serviceverträge und Kundenschnittstellen behalten ihre Gültigkeit. Du musst also nichts unternehmen, wenn du eine Kreuzfahrt über e-hoi oder eine der Partnermarken gebucht hast.
Langfristig dürften die Veränderungen aber spürbar werden. Beide Unternehmen sehen unter anderem Potenzial beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie bei der Verknüpfung von Kreuzfahrten mit Flug- und Hotelangeboten. Wer also künftig eine Kreuzfahrt mit Paketflug und Hotel kombinieren möchte, könnte von deutlich komfortableren Buchungsoptionen profitieren.
Portugal ist ein strategischer Baustein in der e-hoi-Expansion. e-hoi hatte bereits im Januar 2024 den iberischen Spezialisten Un Mundo de Cruceros übernommen; das Unternehmen unterhält Büros in Madrid, Barcelona und Lissabon und blickt auf über dreißig Jahre Erfahrung in der Kreuzfahrtbranche zurück.
Mundo de Cruceros arbeitet vorrangig mit Reisebüros in den spanischen und portugiesischen Märkten zusammen und vermarktet mehrere Reedereien. Die Marke StarClass Cruceros fokussiert dabei auf Luxus-, Expedition- und Ultra-Luxury-Angebote, während Wondercruises eine breitere Endkundenzielgruppe anspricht.
Portugal eignet sich als Kreuzfahrtdestination aus verschiedenen Gründen besonders gut. Lissabon, die Hauptstadt Portugals, dient als prächtiges Tor zu einer Vielzahl von Kreuzfahrterlebnissen entlang der Küsten Westeuropas. Die Stadt verzaubert mit ihrem historischen Flair, den malerischen Gassen und der herzlichen Gastfreundschaft. Von hier aus eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, die Schönheit der Atlantikküste und die kulturelle Vielfalt Europas zu erkunden.
Dank der wachsenden Präsenz von e-hoi – und nun des globalen Rückhalts durch Trip.com – dürfte das Kreuzfahrtangebot ab und nach Portugal in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. Für Urlauber, die zwischen Lissabon, Porto und Funchal auf dem Seeweg pendeln möchten, könnte das günstigere Preise und bessere Paketoptionen bedeuten. Auf unserer Startseite findest du aktuelle Angebote im Überblick.
Die Übernahme von e-hoi durch Trip.com steht nicht allein. Der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung fällt in eine Phase veränderter Rahmenbedingungen auf den internationalen Reisemärkten. Mit steigenden Passagierzahlen, anhaltender Preissetzungsmacht und laufendem Konsolidierungspotenzial sticht der Kreuzfahrtsektor als strukturell attraktives Segment für langfristiges Wachstum und Investitionen hervor.
Auch andernorts in Europa greift der Konsolidierungsdrang: So fusioniert das deutsche Online-Reisebüro Kreuzfahrtberater.de mit dem britischen Seereiseanbieter Cruise.co.uk. Die beiden Portale sollen zusammengeführt und mit einem vermittelten Gesamtumsatz von über 250 Millionen Euro und mehr als 100.000 Kunden pro Jahr zum europaweit größten Online-Vermittler von Kreuzfahrten werden.
Große Buchungsplattformen drängen also zunehmend in den spezialisierten Kreuzfahrtvertrieb. Für Reisende bedeutet das: mehr Auswahl, technisch ausgefeiltere Buchungsstrecken – aber auch die Frage, ob kleinere, beratungsintensive Anbieter langfristig ihren Platz behalten. Wer Wert auf individuelle Beratung legt, sollte auf Kreuzfahrten-Spezialisten setzen, die weiterhin persönliche Ansprechpartner bieten.
Unabhängig von Firmenübernahmen ist Portugal eines der begehrtesten Kreuzfahrtziele in Europa. Ob Funchal auf Madeira oder Porto und Lissabon – Portugal überrascht mit Vielfältigkeit. Madeira punktet mit spektakulären Wanderwegen und üppiger Natur, während Lissabon als lebendige Großstadt mit historischen Gassen, Fado und modernen Restaurants begeistert.
Lissabon ist ein begehrtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe, die aus anderen Teilen Europas kommen. Routen von Hamburg oder Bremerhaven nach Lissabon sind besonders beliebt, da sie Reisenden die Möglichkeit bieten, entlang der Küsten Westeuropas zu fahren und unterwegs weitere Städte zu erkunden. Mit Trip.com als neuem Großaktionär dürfte das digitale Buchungserlebnis für solche Routen in den nächsten Jahren deutlich komfortabler werden. Wer bereits jetzt plant, findet auf reiseveranstalter.com/news laufend aktuelle Informationen zu Angeboten und Marktveränderungen.
Passende Angebote: Kreuzfahrten · Flusskreuzfahrten · Last Minute Reisen · News
Trip.com hat eine Mehrheitsbeteiligung an der e-hoi GmbH erworben. Die Transaktion wurde am 4. September 2026 abgeschlossen. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Kurzfristig nicht. Alle bestehenden Buchungen bleiben gültig, das Management bleibt an Bord, und e-hoi wird weiterhin eigenständig unter seinen bisherigen Marken betrieben. Mittelfristig sind jedoch neue Funktionen wie KI-gestützte Buchungstools und bessere Flug-Hotel-Kreuzfahrt-Pakete geplant.
Ja. e-hoi ist in acht europäischen Märkten tätig, darunter Portugal. Über die integrierte Marke Mundo de Cruceros – mit Büro in Lissabon – werden sowohl Endkunden als auch Reisebüros im portugiesischen Markt bedient.
Besonders beliebt sind Westeuropa-Routen ab Hamburg oder Southampton, die Lissabon, Porto und Funchal anlaufen. Reedereien wie AIDA, MSC, TUI Mein Schiff und Royal Caribbean bieten regelmäßige Abfahrten an. Auch reine Portugal-Rundreisen auf dem Atlantik sind buchbar.
Ja, Douro-Flusskreuzfahrten gehören zu den beliebtesten Flussreisen Europas. e-hoi ist auch im Flusskreuzfahrtbereich aktiv. Angebote findest du auf unserer Seite zu Flusskreuzfahrten.
Der globale Kreuzfahrtmarkt wächst stark: 2025 reisten laut CLIA weltweit rund 37,2 Millionen Passagiere auf Hochseekreuzfahrten – ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für große Buchungsplattformen ist der Kreuzfahrtsektor daher ein attraktives Wachstumssegment, in dem spezialisierte Anbieter mit treuen Kundenstämmen besonders begehrt sind.
Weiterlesen27. September 2026 09:32
Die Türkische Riviera erlebt 2026 eine regelrechte Übernahme-Welle im Luxussegment: Coral Group Hotels hat das frühere TUI Blue Pascha Bay in Alanya-Konakli übernommen, renoviert und als Marvida Club Palmeras Pascha neu eröffnet. Gleichzeitig baut die Anex-Gruppe – einer der mächtigsten türkischen Reisekonzerne im deutschen Markt – ihr Türkei-Luxusportfolio massiv aus. Was diese Verschiebungen für deine nächste Luxusreise an die Türkische Riviera bedeuten, liest du hier.

Das Sommer-Highlight für Türkei-Fans kommt aus Alanya: Das ehemalige TUI Blue Pascha Bay wurde nach seiner Übernahme durch Coral Group Hotels renoviert und für die aktuelle Sommersaison als Viereinhalb-Sterne-Hotel wiedereröffnet – nun unter dem Namen Marvida Club Palmeras Pascha. Die Nachricht bestätigte das Fachmagazin fvw|TravelTalk im Juni 2026 in einer Übersicht zu den Neueröffnungen und Übernahmen an der Türkischen Riviera.
Was steckt dahinter? Die Coral Travel gehört zu den führenden Veranstaltern in Deutschland und bietet seit Sommer 2018 klassisch produzierte Pauschalreisen mit der kundenfreundlichen Möglichkeit von Optionsbuchungen an. Mit Coral Group Hotels betreibt das Unternehmen darüber hinaus eine eigene Hotelkette, die gezielt Luxusimmobilien an der Riviera aufkauft und unter eigener Flagge neu positioniert. Die Strategie ist klar: Wer die Hotelkette selbst kontrolliert, kann Qualität, Preise und Exklusivität direkt steuern – ein entscheidender Vorteil im hart umkämpften Türkei-Markt.
Für dich als Luxusreisende oder Luxusreisenden bedeutet das konkret: Du buchst ein Haus, das frisch renoviert ist und von einem Veranstalter mit eigener Hotelkompetenz betrieben wird. Im Herzen von Belek, Antalya, erwartet dich etwa das Xanadu Resort – ein luxuriöses All-Inclusive-Refugium, welches zu den TOP-Hotels gehört und direkt am türkisfarbenen Mittelmeer liegt. Solche Häuser sind jetzt das Vorbild für das gesamte Coral-Group-Portfolio.
Eine Hotelübernahme ist für Urlauber kein abstraktes Branchenthema – sie schlägt sich direkt im Urlaubserlebnis nieder. Coral Group Hotels kündigt für die Saison 2026 umfangreiche Modernisierungen an: eine komplett neu gestaltete Lobby und einen Empfangsbereich, eine Patisserie in der Lobby, renovierte Tagungsräume, ein erneuertes SPA-Center sowie einen brandneuen beheizten Innenpool. Solche Investitionen sind typisch für Übernahmen im Luxussegment – der neue Eigentümer setzt ein deutliches Zeichen, dass er das Haus auf das nächste Qualitätslevel heben will.
Gleichzeitig ergänzt ein weiteres Coral-Group-Haus das Programm: Der Corendon Hydros Club in der Region Antalya/Kemer – eine Fünf-Sterne-Hotelanlage – ist neu im Programm von Coral Travel und seit dem 1. Mai in Betrieb. Das zeigt, dass die Expansion kein Einzelfall ist, sondern Teil einer konsequenten Wachstumsstrategie.
Die Übernahme des TUI-Resorts durch Coral Group Hotels ist eingebettet in einen breiten Trend. fvw|TravelTalk hat bei den Türkei-Spezialisten Bentour, Coral Travel und der Anex Group samt Öger Tours nachgefragt, welche nagelneuen Luxus-Resorts und Hotelanlagen sie für die aktuelle Sommersaison neu im Programm haben – und die Liste ist beeindruckend lang.
Hier sind die wichtigsten Neueröffnungen und Übernahmen im Luxussegment an der Türkischen Riviera für 2026 auf einen Blick:
Wer nach einer Luxusreise sucht, findet an der Türkischen Riviera 2026 mehr hochwertige Neubauten und frisch renovierte Häuser als je zuvor.
Parallel zur Coral-Expansion sendet auch die Anex-Gruppe, der stärkste türkische Reisekonzern im deutschen Markt, deutliche Signale. Die Marken Anex Tour, Bucher Reisen, Öger Tours und Neckermann Reisen legten 2024/2025 bei der Gästezahl um 21 Prozent auf 950.000 Kunden zu; der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 900 Millionen Euro.
Im Sommer 2026 erweitert die Anex-Gruppe nicht nur ihre Kontingente für die Topziele Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten, sondern nimmt auch neue Ziele wie die Azoren, Kalamata in Griechenland sowie die Kapverden ins Programm. Das zeigt: Der Konzern nutzt seinen Türkei-Heimvorteil als Cashflow-Basis, um sich international breiter aufzustellen.
Interessant ist dabei ein Detail aus dem aktuellen Provisionsmodell der Gruppe, das Branchenexperten aufhorchen lässt: Künftig unterscheidet die Veranstaltergruppe mit den Marken Anex Tour, Neckermann, Öger Tours und Bucher zwischen Reisen in die Türkei und „Reisen in den Rest der Welt". Gab es bislang eine Grundprovision von elf Prozent über das gesamte Sortiment hinweg, wird diese für Buchungen ab dem 1. November nur noch für Reisen in den Rest der Welt gewährt – für Türkei-Buchungen gibt es hingegen nur noch zehn Prozent. Das klingt zunächst nach einer Schwächung des Türkei-Geschäfts, ist aber aus Sicht des Konzerns ein Zeichen hoher Auslastung: Der Türkei-Vertrieb braucht keine teuren Provisionsanreize mehr, weil die Nachfrage ohnehin sprudelt. Für dich als Reisenden ändert sich durch das Provisionsmodell nichts direkt – es beeinflusst lediglich die Vergütung der Reisebüros.
Die Entwicklungen an der Türkischen Riviera spiegeln auch einen globalen Megatrend wider. Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete der globale Reise-, Freizeit- und Hospitality-Sektor Fusionen und Übernahmen im Wert von 10,8 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Deals (368) sank dabei um 18,8 Prozent, was laut KPMG signalisiert, dass die Branche auf Qualität statt Quantität setzt und sich auf hochwertige Segmente wie Luxusreisen konzentriert.
Für die Türkei bedeutet das: Türkeis B2B-Reisetech-Infrastruktur und der Antalyaer Tour-Operator-Cluster gelten als attraktiver und unterbewerteter Übernahme- und Partnerschaftspool für Private-Equity-Investoren und GDS-Incumbents. Mit anderen Worten: Die Türkei ist nicht nur als Reiseziel begehrt, sondern auch als Investitionsstandort für Reisekonzerne, die im Luxussegment wachsen wollen. Das dürfte in den nächsten Monaten zu weiteren Übernahmen führen.
Auf reiseveranstalter.com findest du alle aktuellen Reise-News zu Fusionen, Neueröffnungen und Marktveränderungen – damit du als Reisender immer weißt, was sich bei deinem Veranstalter tut. Und wer konkret eine Pauschalreise in die Türkei plant, findet dort ebenso die passenden Angebote wie unter Luxusreisen.
Übernahmen und Renovierungen bedeuten für dich als Reisenden: Klug buchen und informiert bleiben. Hier die wichtigsten Empfehlungen:
Passende Angebote: News · Luxusreisen · Pauschalreisen · Last Minute Reisen
Das Marvida Club Palmeras Pascha ist das frühere TUI Blue Pascha Bay in Alanya-Konakli, das Coral Group Hotels übernommen, renoviert und zur Sommersaison 2026 als Viereinhalb-Sterne-Hotel neu eröffnet hat. Die Übernahme bedeutet: neues Management, neue Renovierung, neues Konzept – das Haus ist frisch aufgestellt und richtet sich an anspruchsvolle Türkei-Urlauber.
Ja, grundsätzlich schon. Bei einer Hotelübernahme – wie hier durch Coral Group Hotels – läuft der Betrieb weiter, und bestehende Buchungen werden in der Regel übernommen. Trotzdem empfiehlt es sich, beim Veranstalter nachzufragen und die Buchungsunterlagen zu prüfen, insbesondere wenn das Hotel unter einem neuen Namen firmiert.
Belek ist vor allem für Golfresorts und große Luxusanlagen bekannt und richtet sich an ein etwas internationaleres, sportlicheres Publikum. Alanya und Kemer punkten mit klassischer Riviera-Atmosphäre, lebhaften Strandpromenaden und einer Mischung aus Luxus und Urlaubsflair. Welcher Ort besser zu dir passt, hängt von deinen Prioritäten ab.
Direkt auf den Reisepreis hat die neue Provisionsstaffelung von Anex keinen unmittelbaren Einfluss. Sie betrifft die Vergütung der Reisebüros. Indirekt kann eine geringere Provision dazu führen, dass einzelne Reisebüros andere Veranstalter bevorzugt empfehlen – es lohnt sich also, aktiv nach Türkei-Angeboten von Anex Tour, Öger Tours oder Bucher Reisen zu fragen.
Zu den prominentesten Neueröffnungen und Übernahmen 2026 zählen: Marvida Club Palmeras Pascha (Alanya, Coral Group), Voyage Kundu (Kundu, Voyage-Kette), Çenger Blue Collection Hotel (Manavgat, Ultra-All-Inclusive, 5 Sterne), Corendon Hydros Club (Kemer, 5 Sterne, Coral Travel) sowie das Regnum The Crown in Belek.
Die Preise im Luxussegment sind grundsätzlich gestiegen, was zum Teil an der gestiegenen Nachfrage, zum Teil an Investitionen in neue Hotelqualität liegt. Gleichzeitig ist das Angebot durch Neueröffnungen und Übernahmen deutlich gewachsen, was den Wettbewerb belebt. Frühbucher und Reisende, die auf Last-Minute-Angebote setzen, können weiterhin sehr gute Preise finden – gerade bei frisch eröffneten Häusern.
Weiterlesen26. September 2026 09:32
Die Karibik erlebt 2026 einen regelrechten Buchungsboom – und das nicht nur als klassisches Strandziel. Aktuelle Daten aus dem DERTOUR Reisebarometer Sommer 2026 sowie eine brandneue Programmankündigung des Reisespezialisten America Unlimited (September 2026) zeigen: Immer mehr Reisende entdecken karibische Metropolen und Inselhauptstädte als eigenständige Städtereiseziele, kombinieren Strandtage mit urbanem Sightseeing und buchen dabei zunehmend kurzfristig – oder als Frühbucher für den Winter 2026/27. Was hinter dem Trend steckt und was du jetzt wissen musst, liest du hier.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die zeitweiligen Eskalationen im Nahen Osten und Einschränkungen an wichtigen Drehkreuzen führten vorübergehend zu einer Verschiebung der Nachfrage von Ost nach West – davon profitierten besonders Fernreiseziele, die ohne Umstieg in der Golfregion erreichbar waren, allen voran die Karibik mit Mexiko und der Dominikanischen Republik sowie Ostafrika mit Sansibar.
Das schlägt sich direkt im Ranking nieder: Trotz zwischenzeitlicher Nachfrageverschiebungen bleibt das Ranking der beliebtesten Fernreiseziele im Sommer 2026 weitgehend konstant. Der Indische Ozean behauptet seine Spitzenposition, Nordamerika und Thailand folgen auf den Plätzen 2 und 3. Die Karibik und Ostafrika rücken jeweils einen Platz vor auf Rang 4 und 5, während die Vereinigten Arabischen Emirate infolge der Nahost-Entwicklung zurückfallen.
Schon die frühen Buchungsdaten aus dem vergangenen Herbst hatten diesen Trend angedeutet: Jede fünfte Buchung für den Sommer 2026 war bei DERTOUR eine Fernreise, die Zahl der gebuchten Gäste lag 33 Prozent über dem Vorjahr. Die größten Wachstumszahlen verzeichnete die Karibik mit einem Plus von 53 Prozent – hinter Ostafrika (plus 89 Prozent), aber vor Thailand (plus 31 Prozent).
Noch dramatischer fällt die Entwicklung bei Spezialveranstaltern aus. Mit dem Ausbau seines Karibik-Portfolios reagiert America Unlimited auf eine deutlich gestiegene Nachfrage und ein verändertes Reiseverhalten: Immer mehr Kunden wählen die Karibik als eigenständiges Reiseziel und interessieren sich dabei auch für kleinere und weniger bekannte Inseln.
Die konkreten Buchungszahlen unterstreichen das eindrücklich: Der Umsatz mit Karibik-Reisen liegt bei America Unlimited aktuell 192 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders dynamisch entwickelt sich die Nachfrage nach Puerto Rico. Die Zahl der Anfragen für Puerto Rico hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Auch für das Reisejahr 2027 gehört die Insel bereits jetzt zu den meistangefragten Karibikzielen bei America Unlimited.
Ebenfalls stark im Kommen sind die Kleinen Antillen: Bei den Kleinen Antillen stiegen die Anfragen um mehr als 50 Prozent. Ihr Anteil an allen Karibikbuchungen erhöhte sich von rund 17 auf knapp 30 Prozent – und die Kunden interessieren sich zunehmend auch für Inseln, die bislang weniger stark im Fokus standen.
Als direkte Reaktion auf die explodierende Nachfrage hat America Unlimited sein Karibik-Angebot im September 2026 kräftig ausgebaut. Neu im Programm sind die Ziele Guadeloupe und Martinique. Hinzu kommen mehrere neue Kombinationsrouten: eine 12-tägige Reise durch die Französischen Antillen, eine 14-tägige Verbindung von Toronto mit den Cayman Islands sowie eine 14-tägige Kombination aus Miami und Saint Lucia – die Saint Lucia erstmals als eigenständiges Urlaubsziel in den Mittelpunkt rückt.
Gerade Martinique und Guadeloupe eignen sich dabei hervorragend als Städtereiseziele: In Fort-de-France erwartet dich ein pulsierendes karibisch-französisches Stadtleben mit bunten Märkten, kreolischer Architektur und erstklassiger Gastronomie. Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe begeistert mit seinem lebhaften Hafenviertel und dem kulturellen Erbe der Französischen Antillen. Zunehmend gefragt ist auch die Kombination mehrerer Karibikinseln innerhalb einer Reise. Besonders beliebt sind die Bahamas in Verbindung mit den USA oder Turks & Caicos sowie Kombinationen der ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao und Reisen über mehrere Inseln der Kleinen Antillen wie Barbados und Grenada.
Parallel dazu baut auch DERTOUR seine Direktflugverbindungen in die Region aus. DERTOUR und seine Schwestermarken erweitern das Direktflugangebot mit Condor in die Karibik – und reagieren damit auf das weiterhin hohe Fernreisebedürfnis. Von Ende Juni bis Mitte September wird Cancún mit zwei, Punta Cana sogar mit drei zusätzlichen Direktflügen pro Woche ab Frankfurt bedient.
Der Boom zeigt deutlich: Die Karibik ist längst kein reines Strandresort-Ziel mehr. Städte wie San Juan (Puerto Rico), Bridgetown (Barbados), Fort-de-France (Martinique) und Willemstad (Curaçao) entwickeln sich zu gefragten Stadterlebnissen – mit Kolonialarchitektur, Streetfood-Szenen, Kunstgalerien und lebhaften Nachtleben-Vierteln.
Wer eine Karibik-Städtereise plant, profitiert von Flügen ab deutschen Großstädten direkt in karibische Hubs. San Juan etwa ist von Frankfurt und Madrid aus gut erreichbar und bietet mit dem historischen Old San Juan – einem UNESCO-Weltkulturerbe – echtes Städtereiseflair auf karibischem Boden. Immer mehr Kunden wählen die Karibik als eigenständiges Reiseziel, wobei Natur, Kultur und die sehr unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Inseln eine immer größere Rolle spielen.
Welche Buchungsstrategie lohnt sich für eine Karibik-Reise? Das aktuelle DERTOUR Reisebarometer gibt klare Antworten. Die Buchungen für den Sommerurlaub 2026 starteten mit einer sehr starken Frühbucherphase – Ende 2025 und Anfang 2026 lagen die Buchungseingänge mehrheitlich über dem Vorjahresniveau.
Gleichzeitig ist Last-Minute kein Nischenthema mehr: Die im Frühjahr einsetzende Zurückhaltung bei Reiseentscheidungen spiegelte sich in einem veränderten Buchungsverhalten wider. Last Minute gewann im Sommer deutlich an Bedeutung: Der Anteil der Reisen mit einem Buchungsvorlauf von höchstens 50 Tagen vor Abreise stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 28,5 Prozent.
Dennoch bleibt Frühbuchen die dominierende Strategie: Frühbuchungen blieben mit 39 Prozent die stärkste Buchungskategorie. Gerade für die Karibik als Fernziel empfiehlt sich daher ein frühzeitiger Buchungsstart – schon jetzt, im Herbst 2026, lohnt sich ein Blick auf die Wintersaison 2026/27.
Ein weiterer Faktor befeuert den Karibik-Boom: Der deutliche Rückgang bei US-Reisen aus Deutschland. In westlicher Richtung zeigen DRV-Auswertungen Umsatz- und Besucherrückgänge – unter anderem für die USA als bislang beliebtestes Fernreiseziel der Deutschen. Die Momentaufnahme zum Buchungsstand Ende Januar 2026 zeigt für den Sommer zweistellige Rückgänge sowohl bei den Vorausbuchungsumsätzen als auch bei der Zahl der gebuchten Personen im Vergleich zum Vorjahr. Im Ranking aller Reiseziele rangieren die USA derzeit auf Platz 14 – im Vorjahr noch Platz 8.
Für Karibik-Inseln, die nicht direkt vom politischen US-Klima abhängen – wie die Französischen Antillen oder karibische Commonwealth-Inseln – bedeutet das eine echte Chance: Sie profitieren als Alternativ-Fernziele von Reisenden, die zwar die westliche Hemisphäre erkunden möchten, aber die USA vorübergehend meiden. Trotz steigender Lebenshaltungskosten bleibt Urlaub für viele Europäer eine der wichtigsten Ausgaben. Laut einer Umfrage der Dertour Group priorisieren 38 Prozent der Befragten Ausgaben für Reisen vor anderen Konsumausgaben – in Deutschland liegt der Anteil sogar bei 43 Prozent.
Neben dem reinen Buchungsvolumen verändert sich auch die Art, wie Karibik-Reisen gestaltet werden. Statt viele Highlights in kurzer Zeit abzuhaken, nehmen sich Reisende mehr Zeit für einzelne Orte, tauchen tiefer in Natur und Kultur ein und suchen echte Erholung fernab des Massentourismus. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Authentizität spielen dabei eine zentrale Rolle – Slow Travel bedeutet nicht Verzicht, sondern bewussten Genuss: längere Aufenthalte, weniger Transport und stärkere Verbindungen zu Land und Menschen.
Dabei zeigt sich auf globaler Ebene: Beim Thema ökologische Nachhaltigkeit ist langfristig eine Aufwärtsbewegung zu erkennen, jedoch keine sprunghafte Entwicklung. Anders sieht es bei der sozialen Nachhaltigkeit aus, die insgesamt deutlich wichtiger eingestuft wird und auch im Zeitvergleich zugelegt hat. Für die Karibik bedeutet das: Wer lokal essen, in kleinen Boutique-Hotels übernachten und Stadttouren mit lokalen Guides buchen möchte, findet hier ein wachsendes Angebot – gerade auf Inseln wie Grenada, Barbados oder den Kleinen Antillen.
Die Karibikinsel Barbuda baut ihre touristische Infrastruktur gezielt aus: Ein internationaler Flughafen seit 2024, Hotels mit geringer Baudichte und lokale Wertschöpfung sollen die Destination stärken – bei gleichzeitigem Schutz der Naturräume. Das ist ein Paradebeispiel für verantwortungsvollen Karibik-Tourismus, der Städtereisende ebenso anspricht wie Naturliebhaber.
Die Fernreisen-Nachfrage ist so hoch wie lange nicht – und die Karibik ist im Aufwind. Auf reiseveranstalter.com findest du aktuelle Angebote und Pauschalreise-Vergleiche. Wer eine Individualreise plant, sollte jetzt mit der Recherche starten, denn die Kapazitäten für den Winter 2026/27 füllen sich schnell. Auch Rundreisen durch mehrere Karibikinseln sind derzeit stark gefragt. Alle aktuellen Reise-News zur Karibik und anderen Fernzielen findest du regelmäßig hier im Überblick.
Passende Angebote: Fernreisen · Rundreisen · Individualreisen · News
San Juan auf Puerto Rico mit seinem UNESCO-geschützten Old San Juan ist die bekannteste Karibik-Metropole für Städtereisende. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Bridgetown auf Barbados (UNESCO-Weltkulturerbe), Fort-de-France auf Martinique mit kreolisch-französischem Flair und Willemstad auf Curaçao mit seiner charakteristischen bunten Kolonialarchitektur. Alle vier Städte bieten ein dichtes kulturelles, gastronomisches und historisches Programm, das sich problemlos mit Strandtagen kombinieren lässt.
Mehrere Faktoren treffen zusammen: Geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten haben Fernreisende in westliche Destinationen gedrängt. Gleichzeitig haben politische Spannungen rund um die USA den Karibik-Inseln als eigenständige Westrouten-Alternativen zugespielt. Dazu kommt ein wachsendes Interesse an kulturell vielfältigen, weniger überlaufenen Inseln wie Martinique, Guadeloupe oder Grenada – statt der klassischen All-Inclusive-Hochburgen.
Grundsätzlich lohnt sich Frühbuchen für die Karibik besonders. Laut DERTOUR Reisebarometer Sommer 2026 blieben Frühbuchungen mit 39 Prozent Anteil die stärkste Buchungskategorie. Für die Wintersaison 2026/27 – die Hauptsaison in der Karibik – solltest du jetzt im Herbst 2026 buchen, um optimale Flug- und Hotelkontingente zu sichern. Last-Minute-Deals gibt es zwar, jedoch ist die Auswahl bei beliebten Inselzielen wie Puerto Rico oder Martinique dann oft eingeschränkt.
Ja – DERTOUR bietet zusammen mit Condor Direktflüge ab Frankfurt nach Cancún (Mexiko/Karibikküste) und Punta Cana (Dominikanische Republik). Weitere Karibikineln wie Martinique, Guadeloupe, Barbados oder Puerto Rico sind bequem über Paris (Charles de Gaulle), Amsterdam oder Madrid erreichbar – teils mit nur einem Stopp. Reiseveranstalter wie America Unlimited kombinieren mehrere Inseln in einem Package inklusive Inlandsflüge.
Martinique und Guadeloupe sind die absoluten Newcomer des Jahres – America Unlimited hat sie im September 2026 neu ins Programm aufgenommen, da die Anfragen für die Kleinen Antillen um mehr als 50 Prozent gestiegen sind. Ebenfalls stark im Aufwind: Saint Lucia, Puerto Rico (verdoppelte Anfragezahl) sowie Grenada als Kombination mit Barbados. Für Naturliebhaber und Nachhaltigkeitsbewusste ist auch Barbuda interessant, das seit 2024 einen internationalen Flughafen hat und auf sanften Tourismus setzt.
Absolut – und genau das ist der aktuelle Trend! Immer mehr Reisende buchen sogenannte Inselhopping-Routen, die zwei oder mehr Karibikinseln verbinden. So lässt sich zum Beispiel ein Kulturaufenthalt in San Juan (Puerto Rico) mit Strandtagen auf den nahen Virgin Islands kombinieren, oder Fort-de-France auf Martinique mit den weißen Sandstränden im Norden der Insel. Reiseveranstalter bieten diese Kombipakete zunehmend auch als fertige Routen an.
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