Keine Lust auf Schnee – sonnige Reiseziele für den Winter

Erstellt von afuhrmann am 2. November 2017, 14:49 Uhr

Der Winter in Deutschland ist geprägt von Kälte, Schnee und Eis. In der kalten Jahreszeit zieht es viele Urlauber deshalb in heiße, sonnige Regionen. Drei Reiseziele sind besonders schön. Die Dominikanische Republik zum Beispiel zeichnet sich durch hochsommerliche Temperaturen und traumhafte Strände aus, die Insel Réunion ist der südlichste und damit in der kalten Jahreszeit der wärmste Punkt Europas und die Kanarischen Inseln sind der Klassiker unter den Reisezielen im europäischen Winter.

Reiseziele für den Winter

Dominikanische Republik

Sonne pur gibt es in der Dominikanischen Republik. Das Land liegt auf der Insel Hispaniola zwischen Atlantik und Karibik. An durchschnittlich 340 Tagen im Jahr scheint die Sonne. Die Temperaturen fallen selbst im Winter nicht unter 16°C, im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei circa 28°C. Auch das Wasser ist mit etwa 27°C immer angenehm warm.

Der Inselstaat ist ein sehr vielseitiger Urlaubsort. Entspannen kann man an den traumhaften Sandstränden mit Blick auf das kristallklare Meer. Ein Traumstrand ist zum Beispiel die Playa Bavaro an der Küste von Punta Cana. Palmen spenden dort Schatten. Die Korallenriffe und ein altes Schiffswrack sind ein Paradies für Taucher. Wer mehr Action braucht, kann am Strand von Cabarete nach Lust und Laune Surfen, Wakeboarden sowie Kite- oder Windsurfen. Auch die Bergregion des Landes hat einiges zu bieten. Bei einer Wanderreise kann man die dortige Tier- und Pflanzenvielfalt bewundern. Kultur und das fröhliche entspannte Leben in der Karibik erlebt man zum Beispiel in der Hauptstadt Santo Domingo. Die gewundenen Gässchen beherbergen etwa 300 Sehenswürdigkeiten. Man kann prächtige Denkmäler und majestätische Kolonialbauten besichtigen sowie in tropischen Parks Schmetterlinge oder seltene Baumarten bewundern. Touristische Zentren wie Punta Cana oder Bayahibe im Süden sind ebenfalls einen Besuch wert. Wer nicht in Hotelkomplexen wohnen, sondern das wahre Leben der Einheimischen und die unberührte Wildnis erkunden möchte, sollte in den Norden der Insel reisen.

Nach der Hurrikan Saison von Juni bis November beginnt in der Dominikanischen Republik die Trockenzeit, die sich perfekt für einen sonnig-warmen Urlaub eignet. Von Dezember bis April ist das Wetter besonders schön und die Temperaturen hochsommerlich. Bei Reiseanbietern wie its.de gibt es eine attraktive Auswahl verschiedenster Reiseziele und zum Beispiel auch Last-Minute-Angebote.

La Réunion, Frankreich

Am südlichsten Punkt Europas, der Insel Réunion, zwischen Madagaskar und Mauritius ist der deutsche kalte Winter so fern wie fast nirgends. Sie liegt im indischen Ozean und gehört politisch zu Frankreich. Die Währung ist daher der Euro. Von Dezember bis März beträgt die Durchschnittstemperatur etwa 30°C. Nachts und tagsüber schwankt diese zudem kaum. Während die Ostküste eher regenreich ist, ist die Westküste geprägt von Steppenklima.

Dementsprechend vielfältig ist die Landschaft. Sie erstreckt sich von weißen palmengesäumten Stränden über saftig grüne Bergregionen bis zum aktiven Vulkan Piton de la Fournaise, der zu Fuß bestiegen werden kann. Einen atemberaubenden Überblick verschafft beispielsweise ein Helikopterflug über die Insel. Der Réunion Nationalpark hat durch seine vulkanischen Calderas, Klippenlandschaften und saftig grünen Canyons für Anfänger sowie erfahrene Wanderer gleichermaßen viel zu bieten. Das Leben und die Historie der Einheimischen kann man erleben, wenn man einem der zahlreichen ausgelassenen Feste beiwohnt. Der dort traditionell vollführte Tanz heißt Mayola. Er entstand unter den ehemaligen Sklaven, die aus Madagaskar oder Afrika auf die Insel gebracht wurden, und wird begleitet von Percussion-Instrumenten.

Réunion kann man zu jeder Jahreszeit bereisen. Die Hochsaison mit den besten Wetterbedingungen ist allerdings im September, Oktober und November.

Kanarische Inseln, Spanien

Wer nicht ganz so weit weg möchte, kann zum Beispiel auf eine der kanarischen Inseln im Atlantik, westlich der marokkanischen Küste fliegen. Die Flugreisezeit beträgt meist nicht mehr als 6 Stunden. Eine Durchschnittstemperatur des Wassers von ca. 20°C macht den deutschen Winter schnell vergessen. Die Inseln eignen sich vor allem für Urlauber, die es warm aber nicht drückend heiß mögen. Sie werden wegen des gemäßigten Klimas „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt. Die sieben Kanareninseln sind einzigartig und für jeden Urlauber ist die richtige dabei.

Die größte Insel ist Teneriffa. Sie beherbergt Spaniens größten Berg, der ein über 3700 Meter hoher Vulkan ist. Aber es gibt wenig Grund zur Sorge: Das letzte Mal brach der Pico del Teide vor etwa 200 Jahren aus. Mitten im Zentrum der Insel liegt der Teide Nationalpark. Für Wanderlustige gibt es dort spannende Touren rund um den Berg. Zudem erstrahlt Teneriffa durch ein subtropisches Blütenparadies, weiße Sandstrände und idyllische Altstädte im Kolonialstil.

El Hierro ist eine kleine beschauliche Insel, die dazu einlädt, abseits von Massentourismus und Rummel Energie zu tanken. Sie eignet sich weniger für Strandurlaube, dafür ist sie perfekt für sportliche Aktivitäten. Man kann im kristallklaren Meer tauchen und auf verschiedenen Wanderrouten mit dem Mountainbike oder zu Fuß die Umgebung erkunden.

Paradiesisches Wetter findet man auf Gran Canaria. An rund 350 Sonnentagen im Jahr kann man dort Dünen, tiefe Schluchten, malerische Dörfer und Kiefernwälder bewundern. Die Insel eignet sich aufgrund der Sandstrände, dem Shoppingparadies Las Palmas und den immer warmen Nächten unter anderem perfekt für einen Familienurlaub.

Diese und auch die anderen kanarischen Inseln sind im deutschen Winter ein beliebtes Reiseziel. Denn nach der Hauptsaison gibt es dort ebenso gutes Wetter, leckeres Essen, sagenhafte Natur und natürlich ganz viel Sonne – aber weniger Touristen.

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